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Trainingslager Teneriffa

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Trainingslager auf Teneriffa

Mit wundervollen Eindrücken kamen die Radsportfreunde von ihrer diesjährigen Jahrestour zurück. Ein Trainingslager auf Teneriffa vom 22.09. - 06.10.05. Untergebracht waren wir in Playa de las Americas im Hotel Santa Maria, ein Urlaubszentrum unter ewiger Sonne. Eine Insel mit ausgeglichenen Temperaturen das ganze Jahr über zwischen 22 und 28°C - da fällt es nicht schwer Touren oder Ausflüge zu planen und davon gab es reichlich. Wir hatten das Glück, eine Freundin auf der Insel zu haben, die dort im Hotelgewerbe arbeitet und sie hat wirklich alles für uns organisiert.

So wurden unsere Rennräder vom Flughafen von der Feuerwehr aus Costa Adeje abgeholt und wieder zurückgebracht. Die Genehmigung den Teide zu besteigen, eine Inselrundfahrt mit dem Bus, eine Bootsfahrt auf dem Atlantik, bei der Wale, Delphine und Meeresschildkröten zu sehen waren - es war wirklich alles perfekt durchgeplant.


Teneriffa

Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch des Loro Parque von Porto de la Cruz. Unsere Radtouren mussten wir allerdings selbst planen und haben gleich nach der ersten Tour festgestellt, dass es an Höhenmetern nicht fehlen wird und die Fahrten in die Bergdörfer der Insel ganz besondere Reize boten. Das schönste Dorf auf der Insel ist bestimmt Masca im durchschnittlich ca. 1000 m hohen Teno-Massiv.

Wir fuhren die Küste entlang bis Los Gigantes. Die Küste entlang bedeutet nicht, dass es ein Flachstück wäre, denn das gibt es auf Teneriffa nicht, es geht immer rauf oder runter. Die Landschaftsszenerie in der Bucht nördlich von Los Gigantes ist grandios 400-600m fallen die Steilwände des Acantilado de los Gigantes senkrecht ins Meer ab. Der eigentliche Aufstieg begann jetzt in das Bergdorf Santiago del Teide, wo man schon über 1000 Hm hatte. Doch um nach Masca zu kommen, musste man noch einen Kamm überwinden: 1,5 km mit Steigungen bis zu 20%. Als wir am höchsten Punkt ankamen, glaubten wir unseren Augen nicht: eine Abfahrt in freiem Fall ca. 4 km bis nach Masca. Unterwegs öffnet sich ein grandioser Blick auf Masca mit seinen verstreuten Bauernhäusern in einem Talkessel, an dessen Hängen neben Palmen auch Feigen und Mandelbäume, Opuntien und Agaven wachsen. Wieder in Playa de las Americas angekommen hatten wir 81 km und 1803 Hm gefahren mit einer maximalen Steigung von 20%.

Der Höhepunkt unseres Trainingslagers war natürlich die Tour zum Teide. Nicht auf den Gipfel sondern in den Nationalpark Montana Blanca. Der höchste Punkt lag auf 2150 m Höhe. Nachdem man ihn mit dem Auto schon aus der Nähe gesehen und einmal sogar auf seine weiße Spitze geklettert war, hatte man schon einen gewissen Respekt vor diesem Berg. Wir starteten zu dieser Tour etwas früher, weil eine Fahrzeit von ca. 6 Std. vorgesehen waren. Der Aufstieg beginnt sofort ab der Küste, über Chio ging es 50 km nur bergauf. Nachdem wir die Wolkendecke durchfahren hatten, sahen wir ihn bei strahlend blauen Himmel - den Pico del Teide, höchster Berg Spaniens mit 3718 m.

Wenn man oben am Kegelrand meint, dass man schon auf einer Geraden fährt, aber einfach kein Tempo drauf bekommt, liegt das wohl an einer optischen Täuschung, denn bis zum Beschreibungsschild des Nationalparks, fährt man immer noch leicht aufwärts. Danach führt der Weg runter bis an die Kreuzung Boca Tauce, die einmal Richtung Vilaflor und zum anderen zum Parkplatz des Skilifts zum Gipfel des Teides führt. Obwohl wir nochmals einen Aufstieg vor uns hatten, entschieden wir uns den Rückweg über Vilaflor zu nehmen. Was wir bei unseren Touren bislang noch nicht hatten: Als wir die Wolkendecke durchfuhren, wurde es schweinekalt und die Sicht betrug weniger als 50 m. Dies erschwerte die Abfahrt sehr. An dieser Stelle muss man auch die Autofahrer loben, die wirklich sehr rücksichtsvoll sind und nicht hupen oder drängeln - sei es aus Respekt oder weil man einfach noch mehr Zeit hat. Man kann es kaum glauben, als wir die Abfahrt hinter uns hatten und uns wieder Las Arenas näherten (nach 98 km, 2380 Hm und einer größten Steigung von 13%), kam der Sommer zurück.

Alle Touren und Eindrücke zu schildern ist leider nicht möglich. Fazit dieser Jahrestour: Es war ein wunderbares Erlebnis, das viele Eindrücke hinterließ...

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